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Forschung

BASF legt organische Photovoltaik-Zellen auf Eis

Der deutsche Chemieriese BASF hat die Entwicklung organischer Photovoltaik-Zellen für dünne und biegsame Solarmodule auf Eis gelegt. Grund sei der Preisverfall bei Silizium-Solarmodulen, sagte ein Sprecher am Dienstag und bestätigte einen Bericht der Tageszeitung "Die Rheinpfalz". Ein solcher Schritt sei aber "durchaus nichts Ungewöhnliches". Die BASF verfolge konstant etwa 3.000 Forschungsprojekte, davon würden pro Jahr im Schnitt 300 aus unterschiedlichen Gründen nicht weiter vorangetrieben, heißt es.

Nach Angaben des Sprechers sollen die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auch in diesem Geschäftsjahr leicht steigen (2014: 1,88 Mrd. Euro). Das Umsatzpotenzial der Produkte, die in den Pipelines der Forschungsbereiche Biotechnologie, Chemie und Materialforschung stecken, bezifferte er aktuell auf 10 Mrd. Euro, bis 2020 sollen es 30 Mrd. Euro sein. Der Sprecher bestätigte auch, dass das Unternehmen bis 2020 je 25 Prozent seiner Forschung in den USA und in Asien betreiben will. In den USA sei der Anteil mit 23 Prozent fast schon erreicht, in Asien betrage er derzeit sieben Prozent. In Europa soll die Hälfte der Forschung angesiedelt sein, einen Abzug soll es nicht geben.

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