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Technologie Datenbrille soll Feuerwehrleute unterstützen.

Foto: Patrycja Bosowski, Universität Aachen)
Die TU Wien arbeitet an einer Datenbrille, die Feuerwehrleute bei Brandeinsätzen mit zusätzlichen Informationen versorgen soll. Dadurch soll das Risiko für die Einsatzkräfte minimiert werden.

Die Brille entsteht als Teil des Projekts PROFITEX, das Feuerwehrleute mit neuen Hilfsmitteln ausstatten soll. Die beteiligten Forscher arbeiten im Bereich "Augmented Reality". Mit Infrarot- und 3D-Kameras sollen Einsatzkräfte sich in Zukunft besser in brennenden Gebäuden orientieren können. Das Video-Equipment ist dabei direkt auf dem Schutzhelm montiert. So kann eine 3D-Darstellung der Räumlichkeiten über das Helm-Visier direkt ins Gesichtsfeld der Feuerwehrleute projiziert werden.

Die mithilfe der Kameras in Echtzeit erstellte 3D-Karte kann auch an die Einsatzleitung außerhalb des Gebäudes geschickt werden. Die Datenübertragung soll über Sicherheitsleinen, die den Einsatzkräften zur Orientierung dienen, erfolgen. Durch ein Datenkabel kann im Vergleich zu drahtlosen Technologien fast immer eine brauchbare Verbindung gewährleistet werden. Weitere nützliche Informationen sollen die Infrarot-Kameras liefern.

Wichtige Information
„Mit ihnen kann man genau erkennen, wo große Hitze herrscht. Und diese Information können wir direkt am Helm-Display einblenden. Wenn eine Tür dunkelrot eingefärbt wird, dann ist es dort heiß, und man sollte sich lieber fernhalten“, sagt Hannes Kaufmann vom Institut für Softwaretechnik und interaktive Systeme der TU Wien.

Auch Personen können über die Infrarotbilder aufgespürt werden. In einem nächsten Schritt sollen die Helme zusätzlich mit Infrarot-Lasern ausgestattet werden. Deren Strahlen durchdringen auch den dichtesten Rauch und können so auch bei absolutem Sichtverlust Orientierung ermöglichen.

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(futurezone) Erstellt am 24.06.2013, 09:00

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