Science
16.03.2015

Dyson investiert Millionen in Batterien-Start-up

Sir James Dyson, hierzulande vor allem für seine beutellosen Staubsauger bekannt, investiert 15 Millionen US-Dollar in zukunftsträchtige Batterien-Technologie.

Dysons Firma hat bekanntgegeben, 15 Millionen US-Dollar in die Firma Sakti3 stecken zu wollen, wie die Technology Review berichtet. Das Start-up gilt als einer der vielversprechendsten Kandidaten für einen Durchbruch bei der Entwicklung besserer Batterien. Sakti3 arbeitet mit Dünnfilm-Technik und hat vor kurzem bekanntegeben, dass seine Batterien inzwischen eine Energiedichte von 1143 Wattstunden pro Liter erreichen. Das ist mehr als das Doppelte von dem, was heutige Lithium-Ionen-Zellen schaffen. Zudem kommen bei Sakti3 keine gefährlichen, leicht entzündlichen Elektrolyte zum Einsatz.

Dyson will nicht nur als Investor auftreten, sondern auch an der Kommerzialisierung der neuen Batterien beteiligt sein. So sollen Sakti3-Zellen in einem neuen Akku-Sauger von Dyson zum Einsatz kommen. " Sakti3 hat Fortschritte in der Leistungsfähigkeit von Batterien geschafft, die über die Möglichkeiten heutiger kommerzieller Batterien hinausgehen", sagt Dyson. Sakti3 ist der Meinung, dass die neue Technologie die Preise für Akkus unter 100 US-Dollar pro Kilowattstunde drücken könnte. Gleichzeitig soll sich die Smartphone-Akkulaufzeit verdoppeln und ein 25.000-Dollar-Auto, das 500 Kilometer mit einer Ladung schafft, in greifbare Nähe rücken.