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Speichervariante

Microsoft forscht an Datenspeicherung mit DNA

Wie Engadget berichtet, hat Microsoft 10 Millionen synthetisch hergestellte DNA-Stränge beim Biotechnologie-Start-up Twist Bioscience aus San Francisco bestellt. Die Molekülstränge sollen zur Erforschung einer neuen Datenspeichervariante verwendet werden. Während die Speicherdichte auf Festplatten und Flash-Speichern an ihre naturgegebenen Grenzen stößt, bietet DNA großes Zukunftspotenzial.

Im Jahr 2012 ist es Wissenschaftlern der Universität Harvard gelungen, 704 Terabyte in einem Gramm DNA zu speichern. Die Uni Stanford schaffte es wiederum, wiederbeschreibbare DNA in lebenden Zellen zu kreieren. Eine große Schwierigkeit beim Speichern in DNS stellt das Auslesen dar. Dabei muss meist noch der komplette DNA-Strang zerstört werden.

Den Microsoft-Forschern soll es unterdessen gelungen sein, die Zuverlässigkeit beim Beschreiben und Auslesen von DNA auf 100 Prozent zu bringen.

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