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Prodcast
07/15/2011

Microsoft-Tool sagt Preisverfall voraus

Preisvergleichsseiten und Schnäppchenportale stehen hoch im Kurs. Um Käufern von Elektronikprodukten die computergestützte Kaufentscheidung weiter zu erleichtern, arbeiten Forscher von Microsoft an einem neuen Tool, das nicht nur den aktuell billigsten Preis aufzeigt, sondern auch die zu erwartende Preisentwicklung.

Gerade Elektronikprodukte zeichnen sich aufgrund der starken Fluktuation am Markt durch starke Preisentwicklungen aus. Nicht selten stehen Käufer vor der Frage, ob man als Early Adopter in den sauren Apfel beißen oder doch ein paar Wochen oder Monate zuwarten soll, um von einem drastischen Preisverfall zu profitieren.

Prodcast berechnet Preisentwicklung

Das von Microsoft entwickelte System Prodcast berücksichtigt die Preisentwicklung und Konkurrenzsituation in einer Produktklasse und berechnet saisonale Preisschwankungen sowie bekannte Verkaufszahlen mit ein. In einem ersten Testzeitraum wurden vier Kategorien – TV-Geräte, Fotokameras, Camcorder und Drucker – berücksichtigt. Das Tool sieht schließlich eine Wahrscheinlichkeitsangabe in Prozent vor, wie stark das gewünschte Produkt in den kommenden Monaten günstiger werden wird.

Im Vergleich mit herkömmlichen Kaufstrategien habe das Tool in den ersten Tests durchschnittliche Preisersparnisse von fünf Prozent erzielt. Wichtiger als der Preis ist für Käufer aber auch die Gewissheit, ob der Kaufzeitpunkt des gewünschten Produktes so gut wie möglich gewählt ist. Denn wenn das gewünschte Produkt in absehbarer Zeit nicht günstiger wird, können Käufer mit guten Gewissens auch schon früher zuschlagen und sich an einem neuen Technik-Gadget erfreuen.

Microsoft will Tool weiter optimieren
Das Tool wird auf einer Data-Mining-Konferenz präsentiert und könnte bei Suchmaschinen und Preisvergleichsseiten standardmäßig eingebaut werden, ist Microsoft überzeugt. Eine Präsentation der Forschungsergebnisse findet sich hier (PDF).

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