Die NASA schickte den Klimasatelliten SMAP ins All

© NASA

Weltraum
02/01/2015

Nasa schickt Satelliten zur Klimaforschung ins All

Ein neuer Satellit, der am Samstag ins All startete, soll dabei helfen, extreme Wetterphänomene besser vorherzusagen. Auch die Auswirkungen des Klimawandels werden untersucht.

Die Nasa hat erstmals einen Satelliten ins All geschickt, der die Feuchtigkeit der Erdoberfläche messen soll. Die auf mindestens drei Jahre angesetzte Mission soll der US-Raumfahrtbehörde zufolge helfen, die Auswirkungen des Klimawandels besser zu verstehen und Dürren oder Überflutungen präziser vorauszusagen.

SMAP

SMAP

SMAP

SMAP

SMAP

SMAP

SMAP erfolgreich gestartet

Der SatellitSMAP“ (Soil Moisture Active Passive) hob am Samstag auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Vandenberg in Kalifornien an Bord einer Delta-II-Rakete ab und wurde wenig später erfolgreich im All ausgesetzt. Zuvor waren zwei Startversuche wegen Windes und kleinerer Reparaturen an der Rakete verschoben worden. Laut dem Projektleiter Kent Kellogg ist der Start nach Plan verlaufen, alle Systeme würden ohne Probleme funktionieren. Die Mess-Sensoren werden allerdings erst elf Tage nach dem Start eingeschaltet.

„SMAP“ sieht aus wie ein Gerät mit einem riesigen Sonnenschirm. Das Observatorium soll auf einer erdnahen Umlaufbahn reisen und mit Hilfe seines Radars und Radiometers alle zwei bis drei Tage Daten über die Feuchtigkeit auf der Erdoberfläche sammeln. Erfasst wird nach Nasa-Angaben auch, ob der Boden gefroren oder aufgetaut ist.