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Umfrage Roboter-Medizin stößt international auf breite Akzeptanz.

IBMs Watson-System kommt bereits bei Medizindiagnosen zum Einsatz
IBMs Watson-System kommt bereits bei Medizindiagnosen zum Einsatz - Foto: APA/AFP/LLUIS GENE
Einer Umfrage von PwC zufolge würden sich 73 Prozent von einem Roboter anstatt eines Arztes operieren lassen, wäre es nur ein kleiner Eingriff.

Roboter statt Ärzte? Der Gesundheitsbranche stehen gravierende Änderungen bevor. Laut einer Umfrage des Unternehmens PwC  zufolge würden sich bereits 73 Prozent von einem Roboter operieren lassen, sofern es sich dabei nur um einen kleinen Eingriff handelt. Die größte Akzeptanz gibt es laut der Umfrage dafür in Nigeria (73  Prozent), der Türkei (66 Prozent) und Südafrika (62 Prozent), die geringste in Großbritannien (36 Prozent).

Ergebnisse

Rund 55 Prozent der Befragten würden Roboter auch zur Beantwortung von Gesundheitsfragen, der Durchführung von Tests oder der Erstellung einer Diagnose zustimmen. Die Bereitschaft dafür variierte aber ebenfalls je nach Region und Herkunftsland: So sind Menschen in Ländern mit gut etablierten und daher wenig flexiblen Gesundheitssystemen wie es in Westeuropa der Fall ist zwar bereit, einen nicht-menschlichen Gesundheitsversorger zu konsultieren, allerdings in deutlich geringerem Ausmaß als jene in den Schwellenländern, wo die Gesundheitsversorgung noch entwickelt und gestaltet wird. 


Der Supercomputer Watson lernte neben kochen etwa auch sehen und verstehen. Radiologen sollen durch ihn bei der Bilderkennung unterstützt werden, um Krebs vorzeitig zu erkennen. „Ob es uns gefällt oder nicht, Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik sind die Zukunft unseres Gesundheitswesens. Zugang zu qualitativ hochwertiger und leistbarer Gesundheitsversorgung sowie eine gute Gesundheit für die gesamte Bevölkerung sind die obersten Ziele.

Wirtschaftliche Vorteile

Die wirtschaftlichen und sozialen Vorteile, die sich aus der nahtlosen Integration von KI und Robotik in unsere bestehenden Gesundheitssysteme und der auf diesen Technologien basierenden Schaffung neuer Modelle im Gesundheitswesen ergeben, sind enorm“, sagt Sandra Staudacher, Industry-Coordinator Pharma and Healthcare bei PwC Österreich, zu den Ergebnissen.

Die Studie gibt es hier zum Download (PDF), Details zum Land Österreich liegen jedoch keine vor.  

(futurezone) Erstellt am 11.04.2017, 18:36

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