Science
05.08.2014

Zwei Förderpreise der Stadt Wien gehen an die TU

Sergii Khmelevskyi wird für seine Forschungen über Wärmeausdehnungseffekte ausgezeichnet, futurezone-Kolumnist Florian Aigner für seine Wissenschaftskommunikation.

Jedes Jahr prämiert die Stadt Wien Personen, die sich für ihre Leistungen in ihren Bereichen besonders hervorgetan haben. Den Förderpreis für Wissenschaft erhält der Materialphysiker Sergii Khmelevskyi, der an Materialien forscht, die sich bei Erwärmung nicht ausdehnen.

Für gewöhnlich dehnen sich Materialien aus, wenn die Temperatur steigt. Bei bestimmten Metall-Legierungen kommt es zum sogenannten "Invar-Effekt", sodass über weite Temperaturbereiche praktisch keine Ausdehnungen zu verzeichnen ist. Khmelevskyi arbeitet im Team von Peter Mohn am Institut für Angewandte Physik.

Sergii Khmelevskyi hat mit seinen Berechnungen und Computersimulationen wichtige Beiträge für das mikroskopische Verständnis dieses Effektes geliefert“, sagt Mohn.

Wissenschaft für alle

Florian Aigner, vom Büro für Öffentlichkeitsarbeit erhielt den Förderpreis in der Kategorie Volksbildung. Er wurde für seine Bemühungen, Wissenschaft einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen ausgezeichnet. Aigner ist Wissenschaftsredakteur der TU und schreibt unter anderem hier auf futurezone die Kolumne "Wissenschaft und Blödsinn".

" Florian Aigner engagiert sich auch dafür, die Grenzen zwischen echter Wissenschaft und unwissenschaftlichem Aberglauben aufzuzeigen. Er engagiert sich gegen antiwissenschaftlichen Aberglauben, gegen Irreführung durch wissenschaftlich unhaltbare Wunderversprechungen und gegen irrationale Angstmache", heißt es in einer Presseaussendung von der TU Wien.