Start-ups
11.09.2018

Start-up-Bericht: Es floss mehr Geld in weniger Venture-Capital-Deals

Start-ups aus dem deutschsprachigen Raum ziehen immer mehr internationale Venture Capitalists aus den USA und Europa an, so ein neuer Report.

Am Dienstag ist der dritte Bericht über die Start-up-Szene im deutschsprachigen Raum erschienen, den Speedinvest und Frontline Ventures ins Leben gerufen haben. Speedinvest ist ein paneuropäischer Venture-Capital-Fonds und Frontline ein Early-Stage-B2B-Venture-Capital-Unternehmen. Gemeinsam haben sie sich den deutschsprachigen Raum näher angesehen und einen Überblick über die Start-up-Szene und Venture Capital (VC) zusammengestellt.

Neue Fonds

Immer mehr Start-ups ziehen internationale Top-Venture-Capitalists aus den USA und Europa an wie etwa Accel, Index Ventures oder NEA. Insgesamt wurden zwar weniger VC-Deals abgeschlossen als in den Jahren davor, das pro Deal investierte Kapital ist aber gewachsen. Das heißt, es floss mehr Geld in weniger Deals.

Im deutschsprachigen Raum selbst sind zehn neue Fonds ins Leben gerufen worden wie etwa Fly Ventures mit 41 Millionen Euro, Signals VC mit 100 Millionen Euro oder Capital 300 mit 20 Millionen Euro. Die Top 3-Städte im deutschsprachigen Raum im ersten Halbjahr 2018 mit den höchsten Deal-Volumen waren übrigens Zug, Berlin und Zürich.