Start-ups
10/03/2014

aws unterstützt Schulabsolventen bei Firmengründung

Die Austria Wirtschaftsservice GmbH holt zehn Gründerteams in sein Business Lab und hilft bei der Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle.

Im Sommer startete die aws (Austria Wirtschaftsservice GmbH) mit einem neuen Programm namens “First”. Dabei sollen Schulabsolventen beim Gründen von Unternehmen bzw. auf dem Weg in die Selbstständigkeit unterstützt werden. Man wolle damit das Unternehmertum stärker als Berufsoption festigen, heißt es seitens der aws. Das neue Programm wird von der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Innovation finanziert und knüpft an den Wettbewerb Jugend innovativ an. “First ist ein Pilotprogramm und ist für zwei Runden finanziert. Danach (2016) wird auf Basis einer Evaluierung entschieden, ob das Programm fortgeführt wird”, heißt es auf Nachfrage der futurezone.

Zunächst waren 20 Teams in ein Sommercamp geladen worden, bei dem sie sich im Rahmen unterschiedlicher Challenges bewähren mussten. Dabei wurden die zehn besten Teams ermittelt, die nun in das aws Business Lab geholt und ein Jahr lang umfassend gefördert werden. Neben Training-Lessons und Mentoring, Co-Working-Spaces und der Möglichkeit, sich zu vernetzen, gibt es für alle Mitglieder auch ein Stipendium in der Höhe von 7.200 Euro.

Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Programm war es, zumindest eine Idee zu haben, die sich zu einem Geschäftsmodell weiterentwickeln lässt.Die Teams sollten aus maximal vier Personen bestehen, die zwischen 18 und 23 Jahren alt sind. Der Schul- oder Lehrabschluss sollte nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Außerdem dürfen die Teilnehmer noch kein Unternehmen gegründet haben.

Offizieller Startschuss

Am Donnerstag Abend wurden die zehn teilnehmenden Teams nun erstmals vorgestellt. Im Rahmen der Veranstaltung konnten sich die Teilnehmer mit ihren Projekten vor Publikum pärsentieren. Auch vonseiten des Publikums wurden die pitchenden Start-ups mit nicht finanziellen Leistungen wie etwa Know-how oder Branchenkontakten unterstützt.

“Ich bin beeindruckt von der Vielfalt und Kreativität der Geschäftsideen”, so Edeltraud Stiftinger, Geschäftsführerin der aws. Mit dem First-Programm wolle man den jungen Gründern helfen, ihr gesamtes Unternehmerpotenzial zu entfalten.

Vielfältige Projekte

Unter den zehn ausgewählten Gründerteams finden sich die unterschiedlichsten Projekte, in unterschiedlichen Phasen der Firmengründung. Manche sind erst am Punkt einer guten Idee, andere haben bereits Prototypen vorzuweisen oder sogar schon ein Patent. Thematisch reichen die Projekte von Apps über Streamingdienste bis hin zu medizintechnischen Geräten oder einem System zur Musikgestaltung.

Nach dem Jahr im aws Business Lab haben die Start-ups weiterhin die Chance, die aws First Community zu nutzen. Die Entscheidung nach dem Business Lab den Schritt in die Selbstständigkeit zu tun und ein Unternehmen zu gründen, liege aber bei den Teams. “Natürlich haben die Teams nach dem Business Lab die Möglichkeit sich weitere Förderinstrumente der aws zu beantragen”, heißt es vonseiten der aws.