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Start-ups
06/26/2015

Österreich hat die beste Förderlandschaft

Unter 73 Ländern, die in der weltweit größten Studie zum Thema Unternehmertum untersucht wurden, belegt Österreich in der Kategorie Förderungen den ersten Platz.

Ab 2020 soll, so die Vision von Staatssekretär Harald Mahrer, Österreich die Start-up Nation Nummer eins in Europa sein. In der weltweit größten Studie zum Thema Unternehmertum, dem Global Entrepreneurship Monitor (GEM), wird die unternehmerische Situation Österreichs untersucht. Das auffallendste Ergebnis: Österreich ist absoluter Spitzenreiter was Förderung betrifft, mit AWS (Austria Wirtschafts Service), FFG (Forschungsförderungsgesellschaft) etc. führt man das Ranking unter den 73 in der Studie berücksichtigten Ländern an.

„Darauf können wir stolz sein“, freuen sich die beiden AWS-Geschäftsführer Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister. „Allein im heurigen Jahr stellt die AWS als Förderbank des Bundes Start-ups 100 Millionen zur Verfügung.“ Auch FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner ist stolz darauf, dass Österreich ein „Top-Förderland“ ist: „Wir wissen, dass Forschung wirkt und nachhaltig ist."

Anreize für Privatinvestitionen

So gut die Förderlandschaft in Österreich auch ist, der GEM-Bericht fordert aber zusätzliche Anreize für Privatinvestitionen in Start-ups. Jungunternehmer, Business Angels und Venture Capitalists fordern seit geraumer Zeit, dass Start-up-Investments steuerlich begünstigt oder sogar steuerfrei sein sollen.