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23.02.2015

"Österreich soll Europas Gründerland Nummer Eins werden"

Staatssekretär Mahrer kündigte beim KSÖ-Sicherheitskongress eine Gründerland-Strategie an. Innenministerin Mikl-Leitner sprach über das neue Cybersicherheitsgesetz.

Eine Strategie, mit der Unternehmensgründungen in Österreich angekurbelt werden sollen, will Harald Mahrer, Staatssekretär für Wissenschaft und Wirtschaft an, zu Ostern vorstellen. Dies kündigte er bei der Eröffnung des diesjährigen KSÖ-Sicherheitskongresses an.

"Wir wollen Österreich zum Gründerland Nummer Eins in Europa machen", sagte Mahrer bei seiner Eröffnungsrede. Das will Mahrer mit einer so genannten Gründerland-Strategie erreichen. Konkrete Details dazu sparte er aus. Gleichzeitig soll jedoch ein Crowdfunding-Gesetz und eine Mittelstandsfinanzierung ausgearbeitet werden. Zusätzlich sei die Einführung einer Wachstumsbörse an der Wiener Börse angedacht.

" Digitalisierung wird auch in den nächsten Jahren noch der alles bestimmende Treiber sein", ist sich Mahrer sicher. Da damit aber auch ein mehr an Sicherheitsvorkehrungen notwendig sein werden, könnten Sicherheitslösungen in Zukunft eine wesentliche Chance für die österreichische Wirtschaft sein, erklärt Mahrer: "In Österreich könnte ein Cybersecurity-Cluster entstehen."

Cybersicherheitsgesetz

Auch Innenministerin Johanna Mikl-Leitner ging in ihrer Keynote auf die "wachsenden Bedrohungen im Cyberspace" ein und verwies auf diesbezügliche neue gesetzliche Rahmenbedingungen, die derzeit von der Regierung ausgearbeitet werden. "Noch in dieser Legislaturperiode werden wir das neue Cybersicherheitsgesetz auf den Weg bringen", sagte Mikl-Leitner. Erste Ergebnisse dazu erwartet die Innenministerin Ende des Jahres.

Ein zentraler Punkt des Cybersicherheitsgesetzes sei die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Behörden und Wirtschaft, so Mikl-Leitner: "Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Wie schafft man eine solide Grundlage, auf der Informationen zwischen Unternehmen und Behörden bezüglich Cyberattacken ausgetauscht werden und gleichzeitig größtmöglicher Datenschutz sowie Schutz der Betriebsgeheimnisse gewährleistet werden kann?"