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Wien Pioneers Festival: Keine Angst vor Aufstand der Maschinen.

Foto: Daisuke Yoshinari/Pioneers
Das Pioneers Festival geht wieder los. Zum Start gab der Investor Siraj Khaliq eine Einschätzung zur europäischen Start-up-Branche und den Gefahren von KI ab.

Das Pioneers Festival, eine der größten Start-up-Veranstaltungen Europas, ist gestartet. Am 1. und 2. Juni finden sich wieder mehr als 2500 Teilnehmer in der Wiener Hofburg ein, um über Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz, Virtual Reality oder selbstfahrende Autos zu diskutieren.

Insbesondere auf das Thema Machine Learning legt man großen Wert. Am ersten Tag widmet man die große Bühne den "AI-Masterminds" und mehreren Start-ups, die an selbstfahrenden Autos arbeiten. Pioneers-CEO Oliver Csendes verwies in seiner Eröffnungsrede darauf, dass man den Start-ups, Investoren und Unternehmen eine Bühne bieten will, sodass diese sich besser vernetzen können: „Die Zukunft ist bereits hier - sie ist nur sehr ungleich verteilt.“

Eigenes Bier, Chatbot und zwei Moderatoren

Die Veranstaltung wird, wie in den Vorjahren, von Daniel Cronin moderiert. Dieses Jahr bekommt Cronin mit dem US-Amerikaner Chris Wells, der die Moderation am ersten Tag übernimmt, jedoch Unterstützung. Zudem kann man dieses Jahr mit dem „PioPint“ ein eigenes Bier anbieten, Teilnehmer können sich über einen Chatbot namens „PioBot“ über das aktuelle Programm informieren.

"Stehen ganz gut da"

Den Anfang machte ein Interview mit dem Investor Siraj Khaliq, der seine Einschätzung zum europäischen Start-up-Sektor und der Suche nach einem europäischen Google abgab. „Wenn nur 1,6 Prozent des europäischen Risikokapitals in Start-ups investiert werden würde, könnten wir bereits zu den USA aufschließen“, so Khaliq, der für den europäischen Risikokapital-Fonds Atomico nach vielversprechenden Start-ups sucht. 

Die Voraussetzungen seien gut, so der frühere Google-Manager: „In Europa gibt es 4,7 Millionen Entwickler. Im Vergleich zu den USA, in denen es nur 4,1 Millionen gibt, stehen wir ganz gut da.“ Als vielversprechendste Technologie sieht er künstliche Intelligenz an, auch wenn er die Furcht vor einem „Aufstand der Maschinen“ nicht nachvollziehen kann: „Es gibt noch so viele Hürden, die die Forschung überwinden muss, bevor es eine Maschine mit Bewusstsein geben kann. Das wird sicher nicht in fünf bis zehn Jahren so weit sein.“

(futurezone) Erstellt am 01.06.2017, 12:09

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