Start-ups
16.07.2015

Start-up "Grexit" will seinen Namen ändern

Das indisch-amerikanische Start-up Grexit möchte sich umbenennen, um Assoziationen mit der Griechenlandkrise zu vermeiden.

Grexit, das E-Mail-Services anbietet, sucht derzeit nach einem neuen Namen. Laut dem Grexit-Gründer Niraj Ranjan Rout gelangten durch die EU-Austrittsspekulationen um Griechenland zuletzt immer mehr Leute versehentlich auf die Webseitze des Unternehmens, nachdem sie nach Grexit gesucht hatten, wie die Süddeutsche berichtet. In der vergangenen Woche sei die Zahl der Besucher auf grexit.com um rund 70 Prozent gesteigen. "Die zusätzlichen Zugriffe auf die Webseite sind für uns irrelevant. Sie führen zwar zu sehr viel höheren Klickzahlen, aber die Besucher verlassen die Seite sofort wieder", sagt Rout gegenüber der Süddeutschen.

Grexit wurde 2011 gegründet, der Name schien den Verantwortlichen damals unverfänglich. Sie setzten den Begriff aus "Grex", dem griechischen Wort für Herde, und "it", englisch für "es" zusammen. Mit der Software von Grexit können Nutzer E-Mails teilen und via Mail gemeinsam an Projekten arbeiten. "Inzwischen hat der Name leider eine sehr negative Konnotation. Und wir glauben nicht, dass diese bald wieder verschwindet", so Rout.