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Wettbewerb Österreichische Maker sollen Quadrocopter entwickeln.

Die Materialien und Hardware werden von Infineon bereitgestellt
Die Materialien und Hardware werden von Infineon bereitgestellt - Foto: Infineon
Wer immer schon eine Drohne bauen wollte, bekommt im Rahmen eines Wettbewerbs Gelegenheit dazu. Chip-Hersteller Infineon stellt dafür die Hardware kostenlos bereit.

Der österreichische Chip-Hersteller Infineon Austria hat im Rahmen der Initiative "Industry meets Makers" einen Wettbewerb ausgerufen. Interessierte Maker sollen "zivile Quadrocopter" - oftmals auch gerne als "Drohnen" bezeichnet - bauen. Infineon stellt dafür hauseigene Mikrocontroller, die benötigten Materialien sowie Support zur Verfügung. Zudem erhalten alle Teilnehmer Tickets für die Maker Faire Vienna, das Pioneers Festival, die Infineon Austria Innovation Days sowie ein Abo für ein FabLab, in dem sie in aller Ruhe am Projekt arbeiten können.

Was dem Sieger winkt, soll im Rahmen eines Kick-Off-Barcamps am 2. April diskutiert werden. Die Teilnehmer sollen allerdings den fertigen Quadrocopter behalten dürfen.  Um am Wettbewerb teilzunehmen, muss ein Konzept für einen funktionsfähigen Quadrocopter eingereicht werden. Die Early-Bird-Phase läuft bis zum 28. März, im Zuge derer zwischen sieben und 13 Teams ausgewählt werden. Bewerbungen sind aber auch im Anschluss auf dem Kick-Off-Barcamp möglich, insgesamt nehmen 20 Teams am Wettbewerb teil.

Bastler gefragt

Die Bewerber sollten Erfahrung mit Mikrocontroller-Programmierung (XMC), der Programmiersprache C sowie den Umgang mit elektronischen Komponenten (Löten und ähnliche Verfahren) mitbringen. Die Projekte werden sowohl nach der Originalität der Idee als auch der Dokumentation, Sicherheitsaspekten, Design sowie der Präsentation bewertet. 

Industry meets Makers Drohnen Infineon
Foto: Infineon
Technisch sind den Makern keinerlei Grenzen gesetzt: Der Mikrocontroller verfügt über den Mikroprozessor ARM Cortex-M4  sowie Anschlüsse für GPS, Bluetooth, LEDs sowie ein Druck- und 9-Achsen-Sensor und GPIO-Pins. Ein mit diesem Mikrocontroller gebauter Quadcopter ließ sich beispielsweise auch mit einer Kamera ausstatten, sodass er mithilfe einer Videobrille ferngesteurt werden konnte. 

(futurezone) Erstellt am 18.03.2016, 11:32

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