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Streit Forscher der NATO warnen vor FBI-Backdoor in iPhones.

 
  - Foto: APA/EPA/MAURIZIO GAMBARINI
Experten des NATO-Zentrums zur Abwehr von Cyber-Angriffen gehen davon aus, dass die vom FBI geforderte Backdoor in iOS unweigerlich zu zu Missbrauch führen würde.

Im Streit zwischen den US-Behörden und Apple warnen Rechts- und Technologieexperten des NATO-Zentrums zur Abwehr von Cyber-Angriffen in Tallinn vor den Folgen der geforderten Entsperrung von iPhones. Die Auswirkungen einer Aushebelung des Schutzes vor "Brute-Force-Attacken" reichten über den Einzelfall und die Strafverfolgung hinaus, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung des Zentrums.

Es gebe zwar keine technischen Hürden zur Entwicklung von Programmen, mit der man die Zugangssperre umgehen könnte. Doch würde eine derartige Software unweigerlich das Sicherheitsniveau verringern und zu Missbrauch führen.

Apple soll US-Ermittlern beim Entsperren eines iPhones helfen. Die Behörden fordern, dass der Konzern mit einem Software-Eingriff eine Sicherheitsfunktion aushebelt, um das gesperrte iPhone mit unzähligen Passworteingaben knacken zu können. Dagegen sträubt sich Apple.

(APA) Erstellt am 25.02.2016, 19:35

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