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Forum Datenschutz Neue Datenschutz-NGO hilft Nutzern bei Rechtsdurchsetzung.

Urheberrecht im Internet-Zeitalter sind ebenso Beratungsthemen wie Tipps rund um Netzsperren.
Urheberrecht im Internet-Zeitalter sind ebenso Beratungsthemen wie Tipps rund um Netzsperren. - Foto: Thomas Kern
2015 ist Österreich um eine Datenschutz-Organisation reicher: Das Forum Datenschutz will Konsumenten bei allen Fragen rund ums Internet und Datenschutz beraten.

Am „Daten, Netz und Politik 2014“-Kongress angekündigt, jetzt endgültig Realität: Das Forum Datenschutz wurde als Verein angemeldet, die Registrierung des Vereins bei der Vereinsbehörde ist seit November erfolgreich abgeschlossen.

Gegründet wurde das Forum Datenschutz unter anderem vom Datenschutzexperten und Wirtschaftsinformatiker Andreas Krisch. „Die Idee dazu hatte ich, weil ich bei meiner Arbeit immer wieder gesehen habe, dass viele Privatpersonen ihre Möglichkeiten zur Rechtsdurchsetzung gar nicht kennen und es bisher keine Organisation dazu gab, die Personen über ihre Rechte zu informieren und diese auch durchzusetzen“, erzählt Krisch im Gespräch mit der futurezone. Das will er mit dem Forum Datenschutz nun ändern.

Beratung, Seminare und Anwalt

Neben Informationen wird es auch Beratung rund um Themen wie „Wer kriegt meine Daten für welchen Zweck?“ geben, auch eine anwaltschaftliche Unterstützung ist angedacht. „Das Beratungsangebot wird am Anfang sehr stark auf Datenschutz fokussieren, aber auch Anfragen zum Urheberrecht oder Netzneutralität werden thematisiert“, sagt Krisch. Zudem werde es Seminare geben, die ersten davon starten im Februar 2015. Den Beginn macht ein Urheberrechts-Crashkurs zum Thema „How to Internet“. Das Seminar wendet sich an alle, die sich für Rechtssicherheit bei digitalem Medienkonsum und sozialer Kommunikation im Internet interessieren.

Derzeit ist das Forum Datenschutz auch auf der Suche nach Mitgliedern – sowohl Privatpersonen (ab 60 Euro), als auch Unternehmen (ab 300 Euro) können dem Verein beitreten. „Wir richten uns absichtlich auch an Firmen, weil nicht nur Privatpersonen zu wenig über Datenschutz wissen, sondern es auch auf Firmenseite oft großes Rätselraten gibt, was für Dinge man erfüllen muss. Wir sehen uns als Vermittler zwischen Nutzern und Unternehmen, damit beide Seiten etwas davon haben.“

(futurezone) Erstellt am 02.01.2015, 13:13

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