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Candela P-12 Business: Elektrisches Tragflügelboot als Luxus-Variante

Das elektrische Tragflügelboot Candela P-12 gilt als Vorzeigebeispiel seiner Klasse. Sogar in der inzwischen wieder aufgegebenen Zukunftsstadt NEOM hätten die Boote, die scheinbar über dem Wasser schweben, zum Einsatz kommen sollen. In Schweden verkehrt ein Candela P-12 bereits im regulären Fährbetrieb zwischen Stockholm und dem Vorort Ekerö. Auch in anderen Weltgegenden werden die Boote nachgefragt.

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Jetzt gibt es Neuigkeiten vom schwedischen Elektroboot-Hersteller: Das P-12 gibt es nun auch als 12 m langes Business-Boot mit luxuriöser Innenausstattung. Es könnte Pendlern mit Anspruch bei Reisen auf dem Wasser den Weg zur Arbeit angenehmer machen.

Alles hängt von Booten ab

In Candelas Heimatstadt Stockholm hängen viele Berufstätige von Fähren ab: Sie wohnen nicht, wie in vielen anderen Großstädten, am Stadtrand, sondern im Stockholmer Schärengarten, der aus hunderten Inseln besteht.

Es bietet sich also an, ein schickes Boot für wohlhabende Geschäftsleute anzubieten, die damit schnell vom Büro in der Stockholmer Altstadt zum Team-Building-Event oder Sommerfest in der Holzvilla auf den Inseln Lidingö oder Vaxholm gelangen wollen. Candela sieht aber auch die Möglichkeit, Geschäftstreffen und Konferenzen direkt auf dem Boot abzuhalten.

Unsichtbare Flügel

Das P-12 Business basiert auf derselben Bootsplattform wie die reguläre Variante. Während sich gewöhnliche Diesel- oder Elektroboote mit ihrem gesamten Gewicht durch die Wellen vorwärtskämpfen, nutzt das P-12 2 Unterwasserflügel, die den Bootsrumpf über dem Wasser halten.

Durch die reduzierte Fläche verringert sich der Widerstand: Das wirkt sich angenehm auf den Fahrkomfort aus. Die Boote gleiten gewissermaßen über das Wasser und schaukeln und vibrieren weniger, wodurch das Risiko sinkt, seekrank zu werden.

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Ein weiterer Vorteil ist, dass der Elektromotor leiser ist und damit weitere, oft als unangenehm empfundene Reize wegfallen. Die Lautstärke des Candela P-12 soll bei 63–64 dB liegen. Gewöhnliche Passagierfähren sind mit 65–75 dB meist lauter, wie Electrek schreibt.

Das Tragflügelboot P-12 Business

Auch für die Betreiber soll das P-12 Business vorteilhaft sein, weil das Tragflügelboot angeblich bis zu 80 Prozent weniger Energie braucht als herkömmliche Dieselschiffe. Gegenüber normalen Elektrobooten ist durch den geringeren Wasserwiderstand eine akzeptable Reichweite möglich, ohne riesige Akkus nutzen zu müssen. Es soll bis zu 40 nautische Meilen (74 km) bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 25 Knoten (46,3 km/h) erreichen.

Das Herzstück des P-12 Business ist aber das Innenraumdesign, das wesentlich luxuriöser ist als bei der normalen Variante des Bootes. In der Passagierkabine findet man etwa eine großzügig verteilte, 20-teilige Bestuhlung mit reichlich Beinfreiheit. Man kann das Boot aber auch in einer individuellen Konfiguration bestellen.

Das Innenraumdesign des P-12 Business ist luxuriös. 

Mondänes Design mit Sternenhimmel und Teppichboden

Optisch ist das Ganze in mondän-elegantem Weiß- und Grautönen gehalten. Statt quietschigem Linoleum gibt es weißen Teppichboden, der abermals Geräusche absorbiert. Ansonsten gibt es dort eine Ausstattung, die man mittlerweile auch in modernen Passagierfähren erwarten kann: WLAN, USB-C-Ladestationen und eine Kaffeebar. Ein besonders reizvolles Feature sieht man aber erst bei Dunkelheit – die Deckenbeleuchtung wirkt nämlich wie ein Sternenhimmel.

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