Blackberry-CEO John Chen erklärt in Barcelona, dass sich der Konzern bereits stabilisiert habe.

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Kurios
01/22/2015

BlackBerry-CEO will BlackBerry-Apps zur Pflicht machen

BlackBerry CEO John Chen drängt den US-Kongress dazu, App-Entwicklern die Veröffentlichung ihrer Apps auf sämtlichen Betriebssystemen vorzuschreiben.

John Chen prangert in einem Brief an einige Abgeordnete des US-Kongresses die Praxis vieler Entwickler an, ihre Apps nur für Android und iOS zu veröffentlichen. Der BlackBerry-CEO sieht dahinter diskriminierendes Verhalten und fordert in Anlehnung an die Netzneutralität die "App-Neutralität". Für ihn sei es vorstellbar, dass Entwickler per Gesetz dazu verpflichtet werden, ihre Apps für sämtliche Mobil-Betriebssysteme zu veröffentlichen.

BlackBerry selbst habe seinen BlackBerry Messenger ja auch für iPhone-Nutzer verfügbar gemacht, so argumentiert Chen weiter. BlackBerry werde dagegen von einigen Dienste-Anbietern ignoriert. Netflix ist beispielsweise nicht für BlackBerry-Nutzer verwendbar.

Wie TechCrunch berichtet, würde die Erstellung von Apps für eine Vielzahl von Mobil-Betriebssystem enorme Kosten für Entwickler verursachen. Kleinere Studios würden mit einer solchen Verpflichtung wahrscheinlich aus dem Markt gedrängt werden. Die "App-Neutralität" würde deshalb alles andere als Neutralität schaffen.

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