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Facebooks Messenger für Kinder hat Sicherheitsprobleme

2017 startete Facebook eine Messenger-App speziell für Kinder. Darin vorgesehen war ein Schutz: Fremde konnten nicht mit den Kindern chatten, bevor die Eltern diese nicht „freigeschalten“ hatten. Jetzt bekamen zahlreiche Eltern eine Nachricht von Facebook, wonach ein Sicherheitsproblem dafür gesorgt hatte, dass Kinder Gruppenchats – auch mit Fremden - beitreten konnten, ohne dass die Eltern das mitgekriegt haben. Das berichtet „The Verge“.

Vergangenes Wochenende versandte Facebook daher eine Nachricht an die Eltern, um diese über den „technischen Fehler“ zu informieren. Freunde von Freunden konnten offenbar Gruppenchats eröffnen, an denen Kinder teilnehmen konnten, ohne dass Eltern diese vorher freischalten mussten, heißt es in der Nachricht. Facebook habe diese Praxis nun eingestellt.

Zahlen, wie viele Kinder davon betroffen waren und ob diese Sicherheitslücke nachteilig ausgenutzt worden war, gab Facebook nicht bekannt. In Österreich ist die Kinder-Messenger-App derzeit nicht verfügbar, österreichische Kinder sind daher nicht betroffen. In Österreich ist die Nutzung von Facebook erst ab 13 Jahren erlaubt.

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