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22.01.2019

Google warnt vor Radarfallen und Tempolimits

Die Features werden in den Karten- und Navigationsdienst von Google integriert, sind aber noch nicht in allen Ländern verfügbar.

Google hatte 2013 die Navigations-App Waze gekauft. Seither laufen die beiden Karten- und Navidienste parallel. Waze hatte bisher noch den Vorteil, dass Radarwarnungen und Geschwindigkeitslimits angezeigt werden. Doch diese beiden Features sollen jetzt auch in Google Maps integriert werden, heißt es in einem Bericht von MacLife.

Die beliebten Funktionen wurden bisher in den USA getestet, nun werden sie Schritt für Schritt auch in anderen Ländern verfügbar gemacht. Laut aktuellem Stand wird die Funktion mit den Radarwarnungen in Großbritannien, USA, Australien, Russland, Brasilien, Mexiko, Kanada, Indien und Indonesien eingeführt, die Funktion mit den Tempolimits bekommen vorerst nur Großbritannien, USA und Dänemark, wie MacLife berichtet.

Radardwarnungen per Piepston

Die Radarwarnungen betreffen Standorte, bei denen das Radargerät fix installiert ist. Dazu gibt es sowohl ein grafisches Symbol bei der Routenführung, das angezeigt wird, als auch einen Warnton kurz vor der Radarfalle. Bei Waze können Nutzer zum Beispiel auch Stellen melden, bei denen die Polizei immer wieder mobile Kontrollen durchführt. Ob dies auch beim Kartendienst von Google übernommen wird, ist unklar.

Fix ist aber, dass damit die letzten exklusiven Funktionen von Waze in den Kartendienst von Google integriert werden. Wann die neuen Funktionen nach Österreich kommen werden, ist bisher unklar.