Apps 27.05.2018

Tinder Places: Dating-App bringt neue, gruselige Funktion

© Bild: REUTERS / Mike Blake

Tinder-Nutzer kennenzulernen, die sich öfter an denselben Orten aufhalten, könnte ein neues Feature in Zukunft vereinfachen.

"Drei neue Matches nach dem letzten Supermarkt-Einkauf", könnte es in Zukunft für Tinder-Nutzer heißen. Denn Tinder-Nutzer könnten bald angezeigt bekommen, welche anderen, passenden Tinder-User im selben Supermarkt einkaufen oder regelmäßig dieselbe Bar besuchen.

Bei der Dating-App steht ein neues Feature vor Einführung, das Usern Vorschläge, abhängig von ihrer Location-History, unterbreitet. Hält man sich etwa öfter in einem bestimmten Park, Restaurant, Fitness-Studio oder Café auf, werden einem andere Tinder-Nutzer vorgeschlagen, die sich ebenso öfter an denselben Orten aufhalten.

© Bild: Tinder

Über den Launch der Tinder Places-Funktion wird schon länger spekuliert, nun steht der Start des Features offenbar kurz bevor. Aktuell testet die Dating-App Tinder Places in Australien und Chile.

Die Standorte basieren unter anderem auf Location-Daten von Foursquare. Laut Tinder werden für die neue Funktion ausschließlich öffentliche Orte herangezogen. Wohnadressen oder Arbeitsplätze sollen für Tinder Places nicht herangezogen werden.

Interaktive Landkarte mit Opt-in

Aktiviert ein User die Funktion, werden die öffentlichen Orte automatisch ausgewertet und in die Vorschläge eingearbeitet. Will jemand eine Location nicht im Tinder-Profil gespeichert haben, so soll sich diese jederzeit manuell entfernen lassen.

© Bild: Tinder

Places soll einen eigenen Platz in der App erhalten, also unabhängig von der Swipe-Page. Die Location-Funktion wird in Form einer interaktiven Landkarte aufbereitet, in der die eigenen Places angezeigt werden. Klickt man auf einen Ort, werden einem passende Tinder-Nutzer angezeigt.

Die eigene User-spezifische Landkarte mit eingezeichneten Orten ist dabei für andere Tinder-Nutzer nicht sichtbar. Ebenso werden Tinder-Nutzer die Location-History anderer Tinder-User nicht einsehen können.  

( futurezone ) Erstellt am 27.05.2018