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AccuWeather Wetter-App soll trotz Opt-Outs ortsbezogene Daten sammeln.

Eine Wetter-App soll Daten gesammelt haben, obwohl Nutzer dem nicht zugestimmt haben
Eine Wetter-App soll Daten gesammelt haben, obwohl Nutzer dem nicht zugestimmt haben - Foto: KURIER
Ein Sicherheitsforscher hat entdeckt, dass die iOS-App AccuWeather Geodaten an eine Daten-Monetisierungsfirma geschickt hat, obwohl das Tracking abgedreht war.

Will Strafach, ein Sicherheitsspezialist für den Bereich Mobile, beschäftigt sich beruflich mit der Suche nach Lücken bei iOS. Er hat entdeckt, dass die AccuWeather-App es ignoriert, wenn Nutzer das Location-Tracking abdrehen und trotzdem Daten an eine Firma namens Reveal Mobile sendet, die derartige Daten monetarisiert.

Seine persönlichen ortsbezogenen Daten seien in 36 Stunden 16 Mal an diese Firma übermittelt worden, obwohl die App geschlossen war, wie „Mashable“ berichtet. Neben den GPS-Koordinaten verschickt die App auch den Namen und die BSSID-Nummer der WIFI-Router und ob Bluetooth aufgedreht ist.

In einer Stellungnahme sagt AccuWeather, dass keine GPS-Daten ohne Zustimmung der Nutzer gesammelt und weitergegeben werden. Daten über das WIFI-Netzwerk seien tatsächlich während eines „kurzen Zeitraums“ erhoben worden, die Daten seien aber von AccuWeather nicht verwendet worden.

(futurezone) Erstellt am 23.08.2017, 17:39

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