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24.04.2013

Sieben Sender sind den meisten genug

Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK hat österreichische Haushalte zu ihren Erfahrungen mit verschiedenen Empfangstechnologien befragt. Daraus geht hervor, dass durchschnittlich sieben Sender ausreichen, vor allem niedrige Kosten und eine gute Empfangsqualität sind die wichtigsten Faktoren.

Das Meinungsforschungsinstitut GfK hat 2011 eine Studie „Potentialabschätzung DVB-T2" durchgeführt und TV-Kunden befragt, warum sie eine bestimmte Empfangstechnik benutzen. DVB-T-Kunden waren vor allem mit einem Punkt äußerst zufrieden: Der Programmauswahl. Diese führte das Ranking überlegen an, vor der Bild- und der Empfangsqualität. Die Conclusio der Studie war: Zwar liefern Satelliten-Fernsehen, IPTV und Kabel mehr Programme, allerdings nutzt der Österreicher im Schnitt nicht mehr als sieben Programmen.

Neuer Standard DVB-T2
Davon kann vor allem digitales Antennenfernsehen profitieren, das mit simpliTV vor kurzem einen neuen Standard in Österreich erhalten hat. Derzeit werden über simpliTV 14 Sender ausgestrahlt, davon acht bundesweit. Mit simpliTV wird das Programmangebot deutlich ausgebaut, insgesamt sind bis zu 40 Sender verfügbar, darunter neun in HD-Qualität. Bereits in der kostenlosen Variante sind, je nach Region, bis zu 16 Sender enthalten, mit Registrierung auch drei HD-Sender - mehr als genug für den Großteil der österreichischen Fernseh-Haushalte.

Bild-Qualität ist Hauptkriterium
Aus der Umfrage geht unter anderem auch hervor, dass den insgesamt 1.000 befragten Haushalten vor allem eine gute Bild- und Empfangsqualität wichtig ist. Diese ist sowohl bei Kabel- als auch Satelliten-Haushalten das Top-Kriterium. Bei Kabel-Haushalten folgt eine einfache Installation des TV-Anschlusses gefolgt vom Thema monatliche Kosten. Bei Satelliten-Haushalten finden sich die monatlichen Kosten auf Platz drei und die einfache Installation auf Rang vier.

Günstige Antenne
Doch gerade hier unterscheiden sich terrestrische Haushalte sehr stark von Kabel und Satellit. Bei Angeboten wie simpliTV oder DVB-T sind die monatlichen Kosten das Hauptkriterium, erst dahinter rangieren die Bild- bzw. Empfangsqualität. Gerade hier schneiden Antennen-Haushalte deutlich besser ab. Im Durchschnitt wird in digitalen Kabel-Haushalten für Fernsehen, Internet und Telefonie (Mobil und Festnetz) 59 Euro pro Monat bezahlt, DVB-T- oder simpliTV-Nutzer hingegen nur 34 Euro. Analoges Kabel und Satellit landen mit 49 Euro pro Monat im Mittelfeld.

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