A1 betreibt eigene Photovoltaikanlagen, wie hier in Aflenz

© A1

Grünes Netz
05/12/2014

A1 bewirbt sein Netz als 100 Prozent klimafreundlich

Der Mobilfunkanbieter A1 wird sein Netz in einer neuen Kampagne als 100 Prozent CO2-neutral bewerben. Anderen Firmen schlägt A1 unter anderem das Arbeiten von Zuhause aus vor.

von Martin Stepanek

A1 wird sich in einer neuen Kampagne als der Anbieter mit dem grünsten Netz präsentieren. Wie der Mobilfunkanbieter mitteilte, habe man mit dem Jahr 2014 das Ziel erreicht, den Betrieb 100 Prozent CO2-neutral zu führen. Erzielt wurde dies über Energiesparmaßnahmen, die Reduktion von CO2-intensiven Autofahrten und Geschäftsreisen sowie die Verwendung von 100 Prozent erneuerbarer Energie. Die restlichen 25 Prozent des anfallenden CO2-Verbrauchs werden über Investitionen in Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Videokonferenzen statt Reisen

Mit der durch durch die Prüforganisation TÜV SÜD bestätigte CO2-Neutralität sei man der erste und einzige Anbieter in Österreich, der ein grünes Netz anbieten könne, sagte A1-Chef Hannes Ametsreiter am Montag vor Journalisten in Wien. Diese Erfolge seien unter anderem durch innovative Kühlsysteme, effiziente Planung von Fahrten zu Kunden und virtuelle Meetings erzielt worden. Durch Videokonferenzen seien die Reisekosten A1-intern um 25 Prozent gesenkt worden. Auch verwies Ametsreiter auf eigene Photovoltaikanlagen im Technologiezentrum Arsenal und bei der Satelliten-Anlage Aflenz.

Ungeachtet der eigenen Experimente mit Photovoltaikanlagen - unter anderem werden sukzessive auch Telefonzellen zu Stromtankstellen für E-Fahrzeuge mit eigener Photovoltaik-Überdachung umgerüstet - gebe es aber keine Pläne, als Stromanbieter ins Geschäft einzusteigen, meinte Ametsreiter auf Nachfrage der futurezone. Gleichwohl ortet A1 Geschäftspotenzial, da es angesichts zunehmend dezentraler Energieproduktionen entsprechende Kommunikations- und IT-Infrastruktur benötige, um ein stabiles Energienetz zu garantieren.

Tipps mit Eigennutzen für A1

Für klimafreundliche Unternehmen hatte A1 ebenfalls Tipps parat. So sei die Verkehrsvermeidung - sei es nun beim Arbeitsweg der Mitarbeiter oder bei Dienstreisen - der wichtigste Beitrag zum Klimaschutz. Einen Arbeitstag pro Woche zuhause und virtuelle Konferenzen statt Dienstreisen helfe, CO2 einzusparen. Die Vorschläge - mit öffentlichem Verkehr in die Arbeit zu fahren, war bemerkenswerterweise nicht darunter - waren wohl mit einem Hintergedanken platziert: A1 biete "zahlreiche klimafreundliche Produkte, wie A1 Video Conferencing oder die A1 Austria Cloud an, die ein bequemes Arbeiten von daheim ermöglichen."

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