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Lieferkette Apple will OLED-Abhängigkeit von Samsung reduzieren.

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Apple - Foto: APA/dpa/Peter Kneffel
Apple sucht nach einem anderen OLED-Lieferanten als Samsung für seine iPhones, um dem Preisdiktat der Südkoreaner zu entkommen.

Apple sucht dringend einen Bildschirm-Lieferanten, der nicht Samsung heißt, für kommende iPhone-Generationen, wie theverge berichtet. Samsung macht derzeit die wohl besten OLED-Displays für Smartphones, zumindest wenn man den Testern der Flaggschiffgeräte der Südkoreaner glauben schenkt. Auch für Apples neues iPhone-Spitzenmodell, das am Dienstag vorgestellt werden soll und bei dem erstmals auf die OLED-Technologie gesetzt wird, liefert Samsung die Bildschirme. Da Samsung der einzige Lieferant der neuen iPhone-Displays ist, kann der Konzern Apple derzeit den Preis ohne Einschränkungen diktieren.

Das schmeckt Apple überhaupt nicht, wie der Analyst Ming-Chi Kuo Investoren berichtet haben soll. Derzeit ist aber keine andere Firma in der Lage, passende OLED-Displays in der geforderten Menge und Qualität zu liefern. Deshalb kostet ein Display für Apple Schätzungen zufolge aktuell zwischen 120 und 130 US-Dollar pro Stück. Das ist deutlich teurer als die LCD-Bildschirme des iPhone 7, für die zwischen 45 und 55 US-Dollar fällig wurden. Die Mehrkosten wird Apple zwar wohl an die Konsumenten weitergeben, die Situation ist aber trotzdem nicht günstig. Durch eine zweite Bezugsquelle könnte Apple den Preis wohl deutlich drücken. Der einzige ernsthaft in Frage kommende Partner wäre wohl LG. Laut Angaben von The Investor investiert Apple deshalb über zwei Milliarden US-Dollar in LG Display, um zumindest in absehbarer Zukunft eine Alternative zu haben.

(futurezone) Erstellt am 07.09.2017, 19:07

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