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AT&T beendet Spekulationen um Vodafone-Kauf

AT&T zeigt Vodafone die kalte Schulter. Nach monatelangen Spekulationen über ein Interesse des zweitgrößten US-Mobilfunkanbieters an dem britischen Rivalen erklärte AT&T am Montag, in den kommenden sechs Monaten keine Übernahme anzustreben.

Allerdings könnten die Amerikaner noch ein Angebot vorlegen, wenn das Vodafone-Direktorium damit einverstanden sei oder ein Konkurrent ein Gebot vorlege, heißt es in der Mitteilung an die Londoner Börse weiter. Dort rutschte der Vodafone-Kurs fast sieben Prozent ab. AT&T-Chef Randall Stephenson hatte die Spekulationen ausgelöst, als er über große Investitionsmöglichkeiten im europäischen Breitband-Geschäft sprach.

Anstehende Scheidung von Verizon

Vodafone selbst trennt sich von seiner Beteiligung an dem US-Gemeinschaftsunternehmen Verizon Wireless und bekommt von seinem Partner Verizon dafür 130 Mrd. Dollar (95 Mrd. Euro).

Unter Analysten und in der Finanzbranche waren Überlegungen laut geworden, die im Februar anstehende Scheidung in den USA öffne Möglichkeiten für eine Vodafone-Übernahme. Vodafone Deutschland hatte allerdings bereits im November betont, der Mutterkonzern sehe sich mit seiner prall gefüllten Kasse eher als Jäger denn als Gejagter.

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