B2B
28.08.2013

Ausverkauf der Telekom Austria gefürchtet

Die Gerüchte über eine Kapitalerhöhung und/oder eine mehrheitliche Übernahme der teilstaatlichen Telekom Austria durch den Großaktionär America Movil verunsichern die Belegschaft. Geht es nach den Belegschaftsvertretern, soll die staatliche Beteiligung in der Verfassung verankert werden.

Am Mittwoch sind deren Vertreter ausgerückt um die Aufrechterhaltung der staatlichen Mehrheit an dem Unternehmen von derzeit 28,42 Prozent von der Politik einzufordern.

Die Personalvertreter verweisen auf negative Folgen, die die bisherigen Privatisierungsschritte bereits nach sich gezogen hätten. „Durch die letzten Teilprivatisierungen von OMV, Post und Telekom Austria sind der öffentlichen Hand unterm Strich bis jetzt 1,25 bis 1,78 Milliarden Euro an Dividenden entgangen", hieß es in einer Aussendung.

Darauf, dass die Telekom Austria im Ausland kräftig zugekauft hat und zum Teil staatliche Betriebe nun in Hand der Telekom sind, ging die Belegschaftsvertretung in der Aussendung nicht ein. In den übernommenen Firmen in Südosteuropa ist es zum Teil zu einem erheblichen Personalabbau gekommen.

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