B2B 20.10.2014

Bericht: IBM wird verlustbringende Chipsparte los

© Bild: AP

Der Auftrags-Chiphersteller Globalfoundries soll die Chipsparte von IBM übernehmen. Der Deal ist 1,5 Milliarden US-Dollar schwer, kostet IBM aber unter dem Strich einiges.

IBM gibt laut einem Medienbericht seine verlustbringende Chipsparte für 1,5 Milliarden US-Dollar ab - allerdings soll der Computerdino das teuer bezahlen. IBM habe sich mit dem von einem arabischen Staatsfonds kontrollierten Chiphersteller Globalfoundries auf eine Übernahme geeinigt, berichtete der Finanzdienst Bloomberg am Sonntagabend (Ortszeit) unter Berufung auf eingeweihte Kreise.

Ab Montag offiziell

IBM zahle bei dem Geschäft unter dem Strich 1,3 Milliarden Dollar (1,0 Mrd. Euro) drauf. Ein Unternehmenssprecher war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Allerdings hatte IBM zuvor angekündigt, am Montag vor US-Börsenstart große Neuigkeiten bekanntzugeben. Parallel dazu werde auch die Quartalsbilanz vorgezogen veröffentlicht.

IBM versucht schon seit Monaten, die Chipsparte zu veräußern. Der Chiphersteller Globalfoundries, der einem staatlichen Investmentfonds Abu Dhabis gehört, galt schon länger als aussichtsreicher Kandidat.

Erstellt am 20.10.2014