Thorsten Heins, CEO of Research in Motion, introduces the BlackBerry 10, Wednesday, Jan. 30, 2013 in New York. The maker of the BlackBerry smartphone is promising a speedy browser, a superb typing experience and the ability to keep work and personal identities separate on the same phone, the fruit of a crucial, long-overdue makeover for the Canadian company. (Foto:Mark Lennihan/AP/dapd)

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B2B
10/07/2013

BlackBerry-CEO soll Anleger getäuscht haben

Ein Anleger verklagt den kanadischen Smartphone-Hersteller sowie BlackBerry-CEO Thorsten Heins und Finanz-Chef Brian Bidulka auf Schadenersatz.

Marvin Pearlstein, ein BlackBerry-Investor, hat am Freitag Klage gegen BlackBerry sowie CEO Throsten Heins und Finanz-Chef Brian Bidulka eingereicht. Diese sollen laut Klageschrift die Anleger durch falsche Aussagen über die Finanzsituation sowie über das mobile Betriebssystem BlackBerry 10 getäuscht haben. Insbesondere die massiven Entlassungen sowie eine fast eine Milliarde US-Dollar schwere Abschreibung aufgrund zahlreicher unverkaufter BlackBerry Z10-Smartphones brachten für ihn das Fass zum Überlaufen.

Er wolle mit dieser Klage die tausenden Anleger vertreten, die Heins mit seinen Aussagen getäuscht habe. Pearlston fordert Schadenersatz in bislang noch unbestimmter Höhe, der auch an andere Betroffene ausgezahlt werden soll. Die Entscheidung soll über ein Geschworenengericht fallen. BlackBerry wollte zur Klage vorerst kein Statement abgeben.