B2B
04.11.2013

Blackberry wird doch nicht verkauft

Statt ein 4,7 Milliarden Dollar schweres Übernahme-Angebot anzunehmen, will Blackberry eine Milliarde durch Investoren auftreiben. CEO Thorsten Heins geht.

Wie die kanadische Zeitung The Globe and Mail auf seiner Webseite berichtet, schlägt der Smartphone-Hersteller Blackberry das Übernahmeangebot von Investor Fairfax Holdings aus. Eine Übernahme ist damit geplatzt. Stattdessen will Blackberry eine Milliarde Dollar durch Wandelanleihen auftreiben und damit einen internen Reformprozess in Gang setzen. Als erster Schritt wird der Abgang von CEO Thorsten Heins sowie ein Umbau des Vorstands verkündet.

Heins, der den Job der Langzeit-Chefs Mike Lazaridis und Jim Balsillie übernommen hatte, wurde vor allem durch den missglückten Start einer neuen Smartphone-Linie unter Druck gebracht. Den schwachen Verkaufszahlen folgte im August die Ankündigung von Blackberry, zum Verkauf zu stehen. Interesse am Konzern wurde unter anderem von Chiphersteller Qualcomm bekundet.