BlackBerry-Hauptquartier im kanadischen Ontario

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Investorengruppe
09/23/2013

Blackberry wird um 4,7 Milliarden Dollar verkauft

Der ums Überleben kämpfende Smartphone-Pionier Blackberry soll für 4,7 Milliarden Dollar von der Investorengruppe Fairfax Financial übernommen werden.

Wie Blackberry am Montag bekanntgab, wurde mit dem kanadischen Großaktionär Fairfax Financial ein möglicher Käufer für den Konzern gefunden. Fairfax Financial bietet 9 Dollar je Anteilsschein und damit etwa 9 Prozent mehr als die Aktie zuletzt wert war. Insgesamt sei das Angebot 4,7 Milliarden US-Dollar (3,5 Mrd Euro) schwer, erklärte das kanadische Unternehmen. Blackberry soll den Plänen zufolge anschließend von der Börse genommen werden. Der Konzern hatte sich selbst zum Verkauf gestellt.

Übernahme noch nicht im Trockenen

Die Übernahme ist jedoch noch lange nicht im Trockenen. Zunächst will die Finanzfirma die Bücher von Blackberry studieren, wofür sie sich sechs Wochen Zeit ausgebeten hat. Bis zum Abschluss einer Übernahme kann auch noch ein alternativer Käufer auftauchen. Fairfax hält den Angaben zufolge 10 Prozent der Anteile.

Blackberry leidet auch nach der Einführung eines neuen Betriebssystems und neuen Blackberry-Geräten weiterhin unter schwachen Verkaufszahlen. Erst kürzlich musste das kanadische Unternehmen bekanntgeben, dass es deshalb einen Verlust von fast 1 Milliarde Dollar im Quartal erwartet. 4500 Jobs sollen zudem gestrichen werden.

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