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01/30/2012

Canon steigert Gewinn trotz Naturkatastrophen

Nettogewinn um 0,8 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro gestiegen

Der japanische Elektronikkonzern Canon hat das Jahr 2011 trotz der verheerenden Naturkatastrophen und einer teuren Landeswährung mit einer leichten Gewinnsteigerung abgeschlossen. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, erhöhte sich der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent auf 248,6 Mrd. Yen (2,5 Mrd. Euro). Dabei ging der Umsatz um vier Prozent auf 3557,4 Mrd. Yen zurück.

Vor allem die Verkaufszahlen von Fotoapparaten, Bürogeräten und Tintenstrahldruckern sorgten zwischen Jänner und Dezember 2011 für gute Verkaufszahlen. Beeinträchtigt wurden die Einnahmen jedoch durch den ungünstigen Wechselkurs, die Auswirkungen der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe vom März 2011 und das Hochwasser in Thailand.

"Das Jahr war besonders schwer, die Katastrophen kamen zur historischen Stärke des Yen hinzu, aber wir haben alles unternommen, um die Produktion schnell wieder aufzunehmen", teilte Canon mit. Die Folgen der Erdbebenkatastrophe und der starke Yen, der die Ausfuhr von in Japan gefertigten Waren verteuert, hatten der Exportnation Japan im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 31 Jahren ein Handelsdefizit beschert.

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