B2B
01.04.2014

Deutsche Bundesnetzagentur plant 2014 Frequenzauktion

Die Ende 2016 auslaufenden Mobilfunkfrequenzen sollen schon dieses Jahr neu versteigert werden. Grund dafür ist die bevorstehende Fusion von Telefonica und E-Plus.

Die deutsche Bundesnetzagentur will die Ende 2016 auslaufenden Mobilfunkfrequenzen schon heuer unter den Hammer bringen. Geplant ist die Auktion eines Paketes von mehr als 160 Megahertz.

In einem Eckpunktepapier, das am Dienstag veröffentlicht wurde, kündigte die Behörde an, die GSM-Frequenzen aus den Bereichen 900 und 1.800 Megahertz möglichst schnell für das mobile Internet zur Verfügung zu stellen. Hintergrund ist die geplante Fusion von E-Plus und Telefonica Deutschland.

Drohender Zusammenschluss

Beide Betreiber müssten beim Zusammengehen die von ihnen genutzten GSM-Frequenzen vorzeitig räumen, um den Wettbewerbern nach Vergabe eine schnelle Nutzung zu ermöglichen. Derzeit prüft die EU-Kommission den Zusammenschluss von E-Plus und Telefonica. Die Wettbewerber sehen sich für den Fall des Gelingens der Fusion bei der Ausstattung mit Mobilfunkfrequenzen benachteiligt. Zeitgleich mit der Entscheidung der EU will die Bundesnetzagentur das weitere Vorgehen beschließen und sich im Herbst auf das Vergabeverfahren festlegen.