B2B
02.12.2011

Die wichtigsten IT-Trends 2012

Beim jährlichen BRZ-Event, der diesmal in der Wiener Hofburg stattfand, diskutierten Experten die IT-Trends in der öffentlichen Verwaltung. Ihr Resüme: Open Government und Mobility gewinnen an Bedeutung.

Welche Hightech-Geräte 2012 Thema sein werden, wird in etwa einem Monat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas bekannt gegeben. Mit welchen IT-Trends 2012 zu rechnen ist, haben IT-Experten beim Kunden- und Partner-Event des Bundesrechenzentrums (BRZ) in der Hofburg verraten. Ein Großteil der Investitionen werden – so prognostizieren Marktforscher wie Gartner Group oder IDC – in Cloud-Computing und Green-IT fließen. Trends, die allerdings schon seit einigen Jahren in aller Munde sind.

Trendforschung
Ob sich die Prognosen der Marktforscher mit jenen der Experten deckt, wurde in zwei Umfragen während des Events abgefragt. Ergebnis: Als nachhaltigster IT-Trend für die öffentliche Verwaltung wurde das Thema „Open Government“ gesehen. „Bürgernähe, Transparenz und auch höherer Kundenservice stellen den größten gesellschaftlichen Nutzen dar“, sagt BRZ-Chef Roland Jabkowski. So wie in Deutschland, in den Niederlanden oder Großbritannien üblich, müssen anonyme und maschinenlesbare Behördendaten in eigenen Online-Katalogen zur Verfügung, „geöffnet“ werden.

Mobilität
Ein weiterer Trend, der 2012 stark im Kommen sein wird, ist für den Sektionschef im Finanzministerium Gerhard Popp „Mobilität“. „IT-Anwendungen werden sich auch in der Verwaltung immer mehr auf mobile Endgeräte verlagern“, prognostiziert Popp. Immer und überall online zu sein, mache nicht nur unabhängiger, sondern steigere die Effizienz und die Qualität in der öffentlichen Verwaltung. So hat das BRZ einen „Augmented Reality“-Behördenführer entwickelt, in dem 4600 Behörden integriert sind.