B2B
30.11.2018

Elektroautobauer Faraday Future vor dem Aus

Der E-Auto-Konzern musste vor einem Schiedsgericht in Hongkong einen Rückschlag hinnehmen.

Das bereits seit längerem in finanziellen Schwierigkeiten steckende E-Auto-Unternehmen Faraday Future musste am Donnerstag wieder einen schweren Schlag hinnehmen. Das Schiedsgericht in Hongkong, das aktuell mit dem Streit der Firma und seinem Hauptinvestor beschäftigt ist, hat gegen ein Ansuchen des Autounternehmens entschieden.

Faraday Future wollte, dass der chinesische Konzern Evergrande keinen Zugriff auf das geistige Eigentum und das Vermögen des Start-ups bekommt. Faraday wollte sich damit für andere Investoren, die das Unternehmen retten könnten, attraktiver machen, wie ein Insider laut The Verge berichtete.

Evergrande hat nun weiterhin Kontrolle über das Unternehmen, was zu einer Notfallsitzung bei Faraday Future führte, um weitere Schritte zu bestimmen. Für eine offizielle Stellungnahme war das Autounternehmen nicht erreichbar.

Finanzielle Probleme

Der Streit mit Evergrande zieht sich bereits seit mehreren Monaten. Von Zuvor gab es außerdem Details zu den vermeintlichen finanziellen Schwierigkeiten, in denen Faraday Future stecken soll. Demnach war das vorgeschossene Geld bereits im Juli aufgebraucht, Lieferanten können nicht bezahlt werden und Mitarbeiter sollen gekündigt werden. 

Dem Bericht zufolge reichen die finanziellen mittel von Faraday Future nur noch bis zur zweiten Dezemberwoche aus, wie es danach weitergeht ist aktuell noch unklar.