B2B
02.03.2012

Facebook strebt höhere Kreditlinie an

Für Steuern, die nach Börsengang auf Mitarbeiter-Aktien anfallen

Facebook strebt einen Ausbau seiner Kreditlinie an. Der Betreiber des weltgrößten Online-Netwerks solle damit für hohe Steuerzahlungen gewappnet sein, die auf das Unternehmen im Zuge der Ausgabe von Aktien an seine Mitarbeiter fällig werden, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit der Sache vertrauten Personen am Donnerstag.

Um welche Summe die Kreditlinie ausgebaut werden soll, blieb offen. Das hängt auch von dem Kurs ab, zu dem Facebook-Aktien zu dem entsprechenden Zeitpunkt gehandelt werden. Der Betrag könnte sich auf Milliarden von Dollar belaufen. Derzeit kann Facebook 2,5 Milliarden Dollar aufnehmen.

Steuern für Mitarbeiter-Aktien
Facebook hat seinen Angestellten zugesagt, die Steuern zu übernehmen, die bei der Ausgabe von Mitarbeiter-Aktien anfallen. Das Unternehmen hatte jüngst angekündigt, demnächst an die Börse gehen zu wollen.

Ein genauer Termin steht noch nicht fest, es könnte aber auf den Monat Mai hinauslaufen. Facebook hatte bereits in seinem Börsenprospekt auf die Kosten für die Steuer-Zahlung hingewiesen und eine Begleichung über die Kreditlinie nicht ausgeschlossen.

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