B2B 13.02.2013

Fashion-Start-Up Lookk gibt auf

Das aus Wien stammende Start-Up Lookk schließt am Freitag überraschend seine Pforten. Auf der Mode-Plattform konnten Designer ihre Entwürfe hochladen, die bei ausreichend Unterstützung von der Community produziert wurden.

Das Wiener Start-Up Lookk hat vier Jahre nach seiner Gründung das Ende der Modeplattform angekündigt. In einer an die Mitglieder ausgeschickten E-Mail heißt es, dass die wirtschaftlichen Herausforderungen zu groß gewesen seien und die Plattform am Freitag offline gehen werde. Das von Tamas Locher, Andreas Klinger and Gilbert Wedam gegründete Unternehmen konnte durchaus prominente Geldgeber vorweisen. So waren neben Carmen Busquets (Net-A-Porter.com) auch Eden Ventures und 500-Startups-Gründer Dave McClure mit an Bord. Genaue Summen wurden jedoch nicht genannt.

Früher als Garmz bekannt
Auf Lookk konnten Designer ihre Entwürfe hochladen, die anschließend von der Community bewertet werden. Wenn sich ausreichend Unterstützer finden, wird das Kleidungsstück von Lookk in Sofia produziert und über den hauseigenen Webshop vertrieben. Die Einnahmen werden zwischen Designer und Lookk aufgeteilt. Zuvor war die Plattform unter dem Namen Garmz bekannt. 2011 war das Unternehmen

und führte neben dem Namenswechsel auch einen groß angelegten Relaunch durch. Eines der Gründungsmitglieder, Andreas Klinger, hatte das Unternehmenbereits im Septemberverlassen.

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( futurezone ) Erstellt am 13.02.2013