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02/27/2012

Foxconn: PR-Experten sollen Image korrigieren

Seit mehr als einem Jahr ist der weltgrößte Auftragshersteller von Elektronikgeräten unter Druck. Selbstmorde, der Vorwurf der Kinderarbeit sowie schlechte Arbeitsbedingungen setzen dem Konzern zu. Nun sollen Spin Doctors den Ruf richten. Die Agentur beriet unter anderem auch schon Dikatoren und Umweltsünder.

Foxconn will aus den negativen Schlagzeilen. Dem Konzern, der unter anderem für Apple das iPhone und iPad erzeugt, wird vorgeworfen zu geringe Löhne zu zahlen, Arbeiter auszubeuten und Minderjährige zu beschäftigen. In den vergangenen Jahren kam der taiwanesische Konzern zudem mehrmals in die Schlagzeilen, als Arbeiter Selbstmord in den Fabriken und den angeschlossenen Wohnblocks gegangen.

Spin Doctors bei der Arbeit
Foxconn, das weltweit über eine Million Menschen beschäftigt, will nun den schlechten Ruf richten. Neben Maßnahmen, die Selbstmorde verhindern sollen, und Gehaltserhöhungen, wird nun auch bei der Öffentlichkeitsarbeit nachgebessert. Die Agentur Burson-Marsteller wurde beauftragt, die Misere zu beenden. Dies berichtet Techeye.net. Es handelt sich dabei um Spin Doctors, die sich auf schwierige Fälle spezialisiert haben. Zu den Kunden der Agentur gehörten etwa die argentinische Militärjunta, die militärische Gruppierung Blackwater oder der rumänische Diktator Nicolae Ceausescu.

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