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Online-Musik Für Soundcloud wird es eng.

Foto: Gregor Gruber
Der Musikdienst SoundCloud ist eigenen Angaben zufolge nur bis zum vierten Quartal durchfinanziert.

Bis dahin reichten die liquiden Mittel, sagte ein Sprecher des Berliner Unternehmens am Donnerstag. Er wollte sich jedoch nicht dazu äußern, wie die Finanzen danach aussähen. Zuvor hatte TechCrunch berichtet, dass die jüngsten Sparmaßnahmen SoundCloud gerade einmal genug Luft verschafften, um sich bis zum vierten Quartal zu finanzieren  . SoundCoud hatte vor kurzem mitgeteilt, dass 173 Mitarbeiter – rund 40 Prozent der Belegschaft – entlassen und zwei von vier Standorten geschlossen würden, die Büros in San Francisco und London.

Twitter an Bord

Bei Soundcloud können Nutzer Musik und andere Audiodateien hochladen und sie teilen. Das Unternehmen mit derzeit rund 175 Millionen Nutzern gibt nur wenig Einblick in sein Geschäft. Laut Mitgründer Eric Wahlforss sind die meisten der Nutzer keine zahlenden Abonnenten. SoundCloud konkurriert mit Apples Musikdienst und dem schwedischen Musik-Streamingdienst Spotify. Spotify hatte im vergangenen Jahr Interesse an SoundCloud, jedoch später wegen des geplanten Börsengangs abgewunken. Laut dem Technologie-Onlineportal Re/Code soll der Kurznachrichtendienst Twitter im vergangenen Juni rund 70 Millionen Dollar in das 2008 gegründete Start-up investiert haben.

Dies sei im Rahmen einer 100 Millionen Dollar umfassenden Finanzierungsrunde erfolgt, die Soundcloud mit insgesamt rund 700 Millionen Dollar bewertet habe. Im März 2017 erhielt SoundCloud einen Kredit über weitere 70 Millionen Dollar.

(reuters) Erstellt am 14.07.2017, 06:07

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