B2B
27.11.2012

Gericht: Yesss-Übernahme durch A1 genehmigt

Das österreichisches Kartellgericht hat den Erwerb der Billigmarke Yesss von Orange durch die Telekom Austria Group ohne Auflagen genehmigt. Diese Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig, die Bundeswettbewerbsbehörde und der Bundeskartellanwalt können innerhalb von vier Wochen nach Zustellung der Entscheidung einen Rekurs einlegen.

Ein solcher Rekurs hat aufschiebende Wirkung, was zur Folge hat, dass der Erwerb von Yesss durch die Telekom Austria AG nicht abgeschlossen werden kann, bevor die Genehmigung des österreichischen Kartellgerichts rechtskräftig wird.

Der Erwerb von Yesss ist darüber hinaus durch den Abschluss des indirekten Erwerbs von Orange durch Drei abhängig, der noch von der Europäischen Kommission genehmigt werden muss. Die EU-Kommission hat bis spätestens 21. Dezember 2012 eine Entscheidung zu treffen. Wie die futurezone in Erfahrung gebracht hat, ist das aber nur mehr Formsache.

Die Telekom Austria Group will Frequenzen, Basisstationen, den Mobilfunkanbieter Yesss und bestimmte Immaterialgüterrechte, die sich derzeit im Eigentum von Orange befinden, um 390 Mio. EUR kaufen. Der Erwerb der Frequenzen ist noch offen, da dieser der Genehmigung durch die österreichische Telekom-Control-Kommission (TKK) bedarf.

Mehr zum Thema

  • Drei: Kunden klagen über Empfangsprobleme
  • Grünes Licht für Drei-Orange nur noch Formsache
  • Telekom Austria will weiterhin Orange-Anteile
  • IT- und Telekom-Branche fehlen 4000 Mitarbeiter