B2B
26.01.2015

Geringe Windows-Nachfrage: Microsofts Gewinn schrumpft

Mit durchwachsenen Quartalszahlen startete Microsoft in das neue Jahr. Zwar stieg der Umsatz um acht Prozent auf 26,47 Milliarden Dollar, der Gewinn sank aber um 10,7 Prozent.

Wie Microsoft nach Börsenschluss mitteilte, konnte der Umsatz für das Weihnachtsquartal auf 26,47 Milliarden Dollar gesteigert werden. Während das lange Zeit glücklose Microsoft-Tablet Surface eine Umsatzsteigerung um 24 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar hinlegen konnte und auch die Office-365-Abonnenten um 30 Prozent auf über 9 Millionen User anwuchsen, drückten die schleppenden PC- und Notebook-Verkäufe auf die Windows-Nachfrage und somit auf die Zahlen.

Minus 13 Prozent bei Windows OEM

So ging der Umsatz bei vorinstallierten Windows- und Windows-Pro-Versionen um 13 Prozent zurück. Zusätzlich auf das Ergebnis drückten auch die Sparmaßnahmen, die 18.000 Mitarbeitern nach der Übernahme der Nokia-Handysparte den Job kosten wird. In Folgequartalen rechnet Microsoft mit einer besseren Kostenstruktur, im aktuellen Quartal wurden mehrere Hundert Millionen Dollar Restrukturierungskosten veranschlagt. Unterm Strich schrumpfte der Gewinn um 10,7 Prozent auf 5,86 Milliarden Dollar.

Obwohl Microsoft beim Umsatz das von Analysten vorgesagte Ergebnis knapp übertreffen konnte und Einzelwerte wie die Lumia-Verkäufe (10,5 Millionen verkaufte Geräte - plus 13 Prozent), aber auch Microsofts Cloud-Dienste sowie die Geräte-Sparte zulegten, wurden die Zahlen an der Börse mit minus zwei Prozent quittiert. Das angehäufte Finanzkapital lässt sich mit knapp über 90 Milliarden Dollar allerdings weiterhin sehen. Große Hoffnung legt der Konzern nun auf die nächste Windows-Version 10.

Windows 10 Präsentation in Bildern

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