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07.11.2012

HTC setzt Abwärtstrend fort

Die Geschäftszahlen für den Monat Oktober setzen den Trend fort. 61 Prozent Umsatzverlust im Vergleich zum Vorjahr machen das Rekordjahr 2011 wieder vergessen. HTC hofft nun dank der neuen Windows Phone 8-Modelle auf Besserung im Weihnachtsgeschäft.

Der Abwärtstrend des taiwanischen Smartphone-Herstellers HTC findet einfach kein Ende. Nachdem bereits die Zahlen des dritten Quartals 2012 einen dramatischen Umsatz- und Gewinneinbruch zeigten, so geben die aktuellen Werte aus dem Monat Oktober ebenfalls Grund zur Sorge. Die derzeitige Nummer 5 (4 Prozent) auf dem Smartphonemarkt, hinter Samsung, Apple, RIM und ZTE, konnte im Oktober Umsätze von knapp 460 Millionen Euro verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr, als der Umsatz noch 1,2 Milliarden Euro betrug, sind die Zahlen um 61 Prozent gesunken.

Neue Version des J Butterfly geplant
Insgesamt konnte HTC im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt bereits knapp 10,9 Milliarden Euro Umsatz vorweisen, heute sind es lediglich 6,6 Milliarden. Hoffnung keimt nun mit den neuen Windows Phone 8-Geräten 8X und 8S sowie dem aktualisierten Android-Flaggschiff von HTC, dem One X+. Diese sollen vor allem zum Weihnachtsgeschäft die Zahlen nochmals ankurbeln. HTC versandte am Montag an US-amerikanische Journalisten außerdem eine Einladung zu einem Event mit dem Mobilfunkbetreiber Verizon. Dahinter könnte sich ein neues Modell verbergen, womöglich sogar eine US-Variante

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