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Dementi
01/26/2015

IBM: "Berichte über 100.000 Kündigungen lächerlich"

IBM hat einen Bericht über Massenentlassungen zurückgewiesen. Der IT-Dienstleister baue zwar Stellen ab, dies betreffe aber „nur mehrere Tausend Beschäftigte.“

Zuvor hatte das Magazin „Forbes“ berichtet, IBM bereite die Streichung von 26 Prozent der Belegschaft vor. Das wären in etwa 112.000 Mitarbeiter. An der New Yorker Börse legte die IBM-Aktie in einem kaum veränderten Marktumfeld um 0,7 Prozent zu, obwohl Marktbeobachter bereits an den enormen Kündigungszahlen zweifelten. In einer Stellungnahme bezeichnete IBM die kolportierten Zahlen als "lächerlich".

Negativspirale für IBM

Der Konzernumbau in Richtung Cloud-Computing setzt dem einstigen High-Tech-Marktführer immer stärker zu. Der Umsatz schrumpfte gegen Ende 2014 das elfte Quartal in Folge. Mit einem Rückgang von zwölf Prozent auf 24,1 Milliarden Dollar sank er sogar noch stärker als von Experten befürchtet. Die Umstellung vom weniger lukrativen Hardware-Geschäft zum zukunftsträchtigen Angebot für eine Datenauslagerung in der Cloud zahlt sich für den weltgrößten IT-Dienstleister aber immer noch nicht aus. Der Gewinn fiel im vierten Quartal ebenfalls um zwölf Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar.

IBM-Finanzchef Martin Schroeter hatte bei der Vorlage der Quartalszahlen in der vergangenen Woche gesagt, dass IBM in diesem Jahr im Vergleich zu 2014 die Restrukturierungen senken werde.