B2B
30.06.2011

IT-Dienstleister S&T muss weiter einstecken

Operativer Verlust auf 6,8 Mio. Euro ausgeweitet

Der schwer angeschlagene Wiener IT-Dienstleister S&T hat seinen operativen Verlust im 1. Quartal 2011 von 5,9 Mio. auf 6,8 Mio. Euro ausgeweitet. Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr auf 8,3 Prozent auf 66,1 Mio. Euro zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag ad hoc mitteilte. Bei seiner ordentlichen Hauptversammlung am Freitag (1. Juli) sollen die Aktionäre offiziell darüber informiert werden, dass die Hälfte des Grundkapitals bereits aufgezehrt ist. Die Suche nach einem Investor war bisher erfolglos.

In Österreich habe man den Turn-Around „eingeleitet“ und erste Erfolge erzielt, heißt es in der Aussendung. Die Ergebnisse mehrerer Länder in Mittel-Osteuropa seien jedoch unter dem Vorjahresquartal geblieben.
Gäbe es keine Restrukturierungsaufwendungen, wäre das operative Ergebnis mit -3,0 Mio. Euro besser als im 1. Quartal 2010. Im Vergleich zu dem nach IFRS reklassifizierten EBIT des Vorjahresquartals mit -2,9 Mio. Euro gab es jedoch keine Verbesserung.

Die Restrukturierungskosten umfassen vor allem Rechtsberatungskosten und andere Beratungskosten in Zusammenhang mit dem Finanzierungspaket sowie mit der Vorbereitung eines Investoreneinstiegs.