B2B
11.06.2016

Japanische Messenger-App Line geht an die Börse

Die Platzierung soll ein Volumen von 113 Mrd. Yen erreichen - Der Ausgabepreis soll am 11. Juli feststehen.

Der vor allem in Asien populäre Messenger Line geht an die Börse. Die Firma aus Tokio, die dem südkoreanischen Internet-Konzern Naver gehört, strebt dabei eine Gesamtbewertung von 588 Mrd. Yen (4,9 Mrd. Euro) an. Die Platzierung soll ein Volumen von 113 Mrd. Yen (936 Mio. Euro) erreichen, wie am Freitag in den Börsenunterlagen mitgeteilt wurde. Der Ausgabepreis soll am 11. Juli festgesetzt werden.

Line hat demnach rund 218 Millionen aktive Nutzer im Monat. Mehr als die Hälfte von ihnen lebt in Japan, Thailand, Taiwan und Indonesien. Der Messenger-Markt wird weltweit vor allem von Facebook dominiert: WhatsApp kommt auf eine Milliarde Nutzer und der Facebook Messenger auf 900 Millionen. Apple ist stark mit seiner SMS-Alternative iMessage, die bisher nur auf Geräten des Konzerns läuft. In China dominieren einheimische Dienste wie WeChat.