B2B
08.11.2016

Mehrere Interessenten für Twitters Videodienst Vine

Vine könnte gerettet werden. Laut US-Medienberichten soll es mehrere Interessenten für die Video-App geben.

Ende Oktober kündigte Twitter an, seine Video-App Vine schließen zu wollen. Wie Techcrunch berichtet, haben sich seither mehrere Interessenten für den Videodienst gemeldet. Vine könnte durch einen Verkauf von der Schließung bewahrt werden.

Derzeit seien noch fünf Bieter im Rennen, heißt es weiter. Die Namen sind nicht bekannt. Unbestätigten Gerüchten zufolge befindet sich aber der japanische Messaging-Dienst Line unter den Interessenten. Auch das Schmuddel-Portal Pornhub hat sich an der App, die es Nutzern erlaubt sechs Sekunden lange Videos aufzunehmen und in Endlosschleife abzuspielen, interessiert gezeigt. Die Erlöse aus dem Verkauf dürften die Twitter-Bilanz aber nicht wesentlich verschönern. Einige Bieter sollen weniger als zehn Millionen Dollar geboten haben. Twitter hatte Vine 2012 für 30 Millionen Dollar gekauft.