Ein Posting vom eigenen Soup-Account des Unternehmens.

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© Screenshot soup.io

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Microblogging-Portal soup.io steht zum Verkauf

Das im Jahr 2008 vom ehemaligen Vorstand der Piratenpartei, Christopher Clay, gegründete österreichische Microblogging-Portal soup.io steht erneut zum Verkauf. Bereits im vergangenen Jahr hatte soup.io den Besitzer gewechselt - damals übernahm der Hostingprovider easyname 100 Prozent der Anteile, als Soup.io wegen technischen Schwierigkeiten eingestellt werden sollte.

Soup hat insgesamt einen Bilanzverlust von 700.000 Euro, die monatlichen Betriebskosten belaufen sich auf 1000 Euro. Die Website verzeichnet derzeit 2,6 Millionen Unique User und 3 Millionen Visits pro Monat. Ein Verkaufspreis für das Portal wird von easyname nicht genannt.

Easyname-Eigentümer Florian Schicker, der sich selbst als „Soup Poweruser“ bezeichnet, hatte die Anteile aus „Liebe zum Portal“ erworben und die Plattform technisch wieder stabilisiert. Nun sucht er einen neuen Betreiber, weil ihm laut Eigenangabe „leider die Zeit fehlt“.

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