Ford-CEO Alan Mulally steigt in einen 2015er Ford Mustang ein

© Reuters/BRENDAN MCDERMID

B2B
12/05/2013

Microsoft-CEO-Kandidat Mulally bleibt bei Ford

Alan Mulally, der als möglicher Nachfolger von Steve Ballmer gehandelt wurde, wird bis Ende 2014 CEO von Ford bleiben. Ganz abgeschrieben wird er dennoch nicht.

Dass Alan Mulally Ford im Jahr 2014 erhalten bleibt, verkündete Edsel Ford II, der Vorstandsvorsitzende des US-Autoherstellers, am Donnerstag. Der CEO bestätigt dies gegenüber Bloomberg: "Es gibt keine Planänderung." Mulally wird als aussichtsreicher Kandidat für den Chefposten bei Microsoft gehandelt. Der langjährige CEO Steve Ballmer will seinen Posten im kommenden Jahr zurücklegen.

Neben Mulally gilt Ex-Nokia-Chef Stephen Elop als heißer Kandidat für die Microsoft-Führung. Elop, der bereits vor seinem Wechsel zu Nokia im Microsoft-Management saß, werden nach der Ankündigung von Mulallys Verbleib bei Ford nun mehr Chancen zugerechnet. Noch mehr Chancen scheint Microsoft-Manager Satya Nadella zu haben. Ganz aus dem Rennen scheint aber auch Mulally nicht zu sein.

"Alles, was Mulally auf die Frage nach einem Wechsel zu Microsoft sagte war: 'Wir kommentieren keine Spekulationen'", sagt Analyst Rick Sherlund. "Wir sehen darin ein Nicht-Ablehnen. Wenn er nicht immer noch zur Diskussion stünde, wäre es leicht zu sagen, ich bin nicht interessiert und werde nicht weggehen - so wie dies andere Kandidaten gemacht haben."

Wie TechCrunch berichtet, fiel der Microsoft-Aktienkurs nach der Meldung von Mulallys Verbleib bei Ford um 3,5 Prozentpunkte, was einem Wertverlust von 12 Milliarden Dollar gleichkommt.