China
02/22/2012

Noch kein Ergebnis beim Namensstreit um iPad

Anhörung vor Gericht in Shanghai blieb vorerst ohne Urteil

Ein Gericht in Shanghai hat sich am Mittwoch mit dem Streit über die Namensrechte für das iPad in China befasst. Wann das Urteil gefällt wird, blieb unklar. Die Anhörung ist Teil einer ganzen Serie von Gerichtsverfahren, die das chinesische Unternehmen Proview Technology Shenzhen gegen Apple und den Verkauf des beliebten Tablet-Computers in verschiedenen Städten in China angestrebt hat.

„Der Richter hat noch kein Urteil gefällt und nicht gesagt, wann es erfolgen soll“, sagte der Anwalt Ma Dongxia von der Kanzlei Guohao, die Proview vertritt, der Nachrichtenagentur dpa. Weitere Gerichtsverfahren stünden am 29. Februar in Guangzhou und später in Shenzhen in Südchina an, berichtete der Anwalt.

Namensrechte für iPad
Das Unternehmen Proview Technology Shenzhen beansprucht die Namensrechte für das iPad in China und hat den Konzern aus dem kalifornischen Cupertino verklagt. Apple konnte sich vor Gericht in China bisher nicht durchsetzen. In verschiedenen Städten haben Gewerbeämter mit Ermittlungen begonnen. Einige Geschäfte haben die Tablets aus den Regalen genommen, um nicht belangt zu werden.

Proview Shenzhen hatte 2001 die Rechte für den Namen iPad in China erworben. Das angeschlossene Unternehmen Proview Taiwan, das den Markennamen in mehreren Ländern registrierte, verkaufte ihn aber 2009 an ein Unternehmen, hinter dem Apple stand. Aus Sicht von Proview Shenzhen soll das Schwesterunternehmen nicht befugt gewesen sein, auch die Rechte für China zu veräußern. Beide Unternehmen gehören zur finanziell angeschlagenen Hongkonger Proview Holding International.

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